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Mastodon statt Twitter

Nach monatelangem Hin und Her hat Musk nun also doch Twitter gekauft und auch sogleich im Umgang mit den bisherigen Beschäftigten, bis hin zu den Führungskräften, seinen bereits hinlänglich bekannten Charakter erneut gezeigt. Und, wie man überall nachlesen kann, ist er ja ein Verfechter absoluter Meinungsfreiheit. Jeder soll bei Twitter alles ohne jegliche Konsequenzen äußern dürfen. Man darf also wohl getrost davon ausgehen, dass zukünftig unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit Hassrede und „alternative Fakten“, sprich Desinformation und Propaganda, bei Twitter der Normalfall sein werden. Nicht ohne Grund hat z.B. der VW-Konzern angekündigt, die Werbung bei Twitter zumindest vorübergehend auf Eis zu legen. Und auch General Motors setzt diese aus.

Momentan ist deutlich ein Wechsel vieler, auch prominenter, Menschen, NGOs, Institutionen und Behörden, weg von Twitter und hin zu Mastodon zu erkennen. Ich nutze Mastodon schon einige Jahre, denn in meinen Augen ist es klar die erheblich bessere Alternative zu Twitter.

Vorteile:

  1. Der Microblogging-Dienst baut auf Open-Source-Software.
  2. Statt eines zentralen Anbieters, der nach Gutsherrenart tut und lässt, was er will, hat das System viele Instanzen, die sich miteinander austauschen.
  3. Mastodon ist ein Teil des Fediverse.
  4. Es gibt keinen Konzern, dessen Ware ich bin bzw. den ich mit meinen Daten versorge.
  5. Eine Manipulation der Nutzer, ihrer Denkweise und ihrer Meinung durch einen Algorithmus, der ihnen sagt, was sie konsumieren sollen, existiert nicht.

Zugegeben, noch ist Mastodon vergleichsweise klein. Aber so klein fing das Internet, Google, Twitter und andere Internetriesen auch mal an.

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